Internes Maßnahmenprogramm für Umwelt, Ressourcen und Soziales

Protektor entwickelt und produziert Bauprofile für den europäischen Markt. Mit diesem Programm bündeln wir Maßnahmen, mit denen wir unsere Prozesse, Materialien und Produkte schrittweise im Hinblick auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Anforderungen weiterentwickeln.

Nachhaltigkeitsbezogene Aspekte verstehen wir als Teil unserer Unternehmensentwicklung. Dazu prüfen wir in ausgewählten Geschäftsprozessen, wie Ressourcen effizienter eingesetzt, Materialien gezielter ausgewählt und Umweltbelastungen reduziert werden können. Konkrete Aussagen zu einzelnen Maßnahmen, Produkten oder Standorten treffen wir dort, wo entsprechende Nachweise, Kennzahlen oder Zertifizierungen vorliegen.

Unser internes Maßnahmenprogramm bündelt die nachfolgend beschriebenen Projekte zu Materialeinsatz, Energie, Produktion und sozialen Themen. Das Programm ist keine unabhängige Zertifizierung und belegt für sich genommen keine Umweltleistung.

PROGRAMMÜBERSICHT

Das tun wir im Rahmen des internen Maßnahmenprogramms für Umwelt, Ressourcen und Soziales

Für produzierende Unternehmen sind Materialeinsatz, Materialkreisläufe, Energieverbrauch und Produktionsprozesse wichtige Ansatzpunkte. Unser Programm zeigt Bereiche, in denen wir entsprechende Maßnahmen prüfen, entwickeln oder umsetzen. Es handelt sich um ein unternehmensinternes Programm zur Darstellung und Zusammenfassung laufender Aktivitäten.

Solarenergie – Wir investieren in erneuerbare Energien.

Für unsere Energieversorgung nutzen wir unter anderem erneuerbare Energien. Dazu gehören eine Solaranlage mit rund 3.000 m2 Fläche auf unserem Werksgelände in Gaggenau sowie unser Engagement in einem spanischen Solarpark. Am Standort Gaggenau betreibt Protektor eine Photovoltaikanlage mit 344 KWP und 350 MWh Ertrag pro Jahr. Die Beteiligung am Solarpark Jerez Montealto wird getrennt beschrieben und nicht dem Standortstrom oder einer Produktwirkung zugerechnet. In welchem Umfang diese Maßnahmen unseren Strombezug reduzieren, weisen wir dort aus, wo belastbare Daten und Bezugszeiträume vorliegen.

Informationen zu Materialeinsatz und Recycling – Wir orientieren uns an den R-Strategien.

Protektor nutzt die R-Strategien als Orientierung für einen effizienteren Ressourceneinsatz und eine stärkere Kreislaufführung von Materialien. Seit vielen Jahren arbeiten wir an Verfahren, die den Materialeinsatz in der Produktion verringern sollen.

In der Produktion setzen wir unter anderem speziell entwickelte Schneid-, Umform- und Falttechniken ein, mit denen der Materialeinsatz je nach Produkt und Fertigungsschritt gegenüber einer jeweils konkret bezeichneten Vergleichsausführung reduziert werden kann. Zugleich können leichtere Profile die Handhabung für verarbeitende Fachunternehmen erleichtern.

MAXI-TEC Profile erreichen die angegebene Stabilität durch Falttechnik mit reduziertem Materialeinsatz gegenüber der jeweiligen Vergleichsbasis. Weitere Lebenszyklusphasen sind nicht umfasst. Für dieses Produkt haben wir den Umwelttechnikpreis von Baden-Württemberg sowie den Deutschen Materialeffizienzpreis erhalten.

Zertifikat 100 Betriebe für Ressourceneffizienz

Ein geringerer Materialeinsatz kann bei gleichbleibenden technischen Anforderungen ein Ziel der Produktentwicklung sein. Wir nutzen hierzu unter anderem konstruktive Auslegung und Finite-Elemente-Berechnungen, um Strukturen hinsichtlich Materialeigenschaften und Materialeinsatz zu optimieren und den Einsatz von Primärrohstoffen zu reduzieren, soweit die geforderten physikalischen Eigenschaften erhalten bleiben.

Für die Verwertung von Verpackungsmaterialien haben wir Interzero Circular Solutions Germany beauftragt. Recyclingzertifikat Interzero Circular Solutions Germany

Unsere Pro.-Box-Paletten sind auf mehrfache Nutzung ausgelegt und können den Bedarf an neuen Holzpaletten verringern. Eine Modellrechnung von 2025 basiert auf 5.633 Sendungen und der Annahme, dass jede Sendung eine Einweg-Holzpalette von 72,5 kg ersetzt. Daraus ergeben sich rechnerisch ca. 408 Tonnen vermiedene Holzmasse. Produktions-, Reparatur-, Transport- und Entsorgungswirkungen der Stahlbox sind nicht bilanziert.

2024 wurden wir für den Umweltpreis nominiert. Zum Video.

Wir optimieren unsere Fertigungsprozesse kontinuierlich.

Protektor nutzt am Hauptstandort Gaggenau ein nach DIN ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem. Das System erfasst dort definierte Energie-, Medien- und Zustandsdaten und unterstützt die Identifikation von Optimierungspotenzialen. Zertifizierungsstelle, Zertifikatsnummer, Geltungsbereich und Gültigkeit ergeben sich aus dem verlinkten Zertifikat.

Ausgewiesene Verbesserungen werden nur mit der jeweils zugrunde liegenden Kennzahl sowie dem entsprechenden Basis- und Berichtszeitraum kommuniziert.

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickeln wir die Produktionskennzahl OES, die eine Gesamtanlageneffektivität (Verfügbarkeit, Leistung und Qualität) zusätzlich mit Nachhaltigkeitskriterien bewertet.

Unternehmensintern befassen sich das Team Prozessoptimierung und das Team Innovation of Engineering mit Maßnahmen zur Weiterentwicklung unserer Prozesse und Produkte.

DIN EN ISO 50001:2018 Zertifikat

Umwelt-Produkt-Deklarationen – Wir legen Informationen offen.

Für die jeweils bezeichneten Produkte stellen wir gültige Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) bereit. Sie enthalten nach den dort genannten Produktkategorieregeln quantifizierte Umweltinformationen für definierte Lebenszyklusmodule. Eine EPD ist keine Nachhaltigkeitszertifizierung. Deklarationsnummer, Programmhalter, Gültigkeit und erfasste Produkte ergeben sich aus der jeweiligen EPD.

Zu unseren EPDs

Produktbezogene Listungen und Nachweise – Wir lassen ausgewählte Produkte zertifizieren.

Ausgewählte Protektor-Produkte sind in der SHI-Datenbank gelistet. Der jeweilige SHI-Produktpass weist produktbezogen aus, welche Schadstoffanforderungen oder Kriterien mit Bezug zu QNG, DGNB, BNB oder BREEAM dokumentiert sind. Produktliste, Kriterienstand, Gültigkeit und Nachweise ergeben sich aus dem jeweiligen Produktpass.

Zu unserem SHI-Profil

Wir unterstützen Klimaschutzprojekte in Höhe der für den Betrieb unserer Website berechneten Emissionen.

Für den Betrieb unserer Website wurde auf Basis der Server, die wir betreiben, des Datenverkehrs zwischen Nutzer und Server sowie der Energie, die die Geräte unserer Website-Besucher während eines Aufrufs verbrauchen, der erwartete Klima-Fußabdruck berechnet. Protektor unterstützt für diese berechnete Menge CO2-Ausstoß die gelisteten Klimaschutzprojekte. Damit ist keine Aussage verbunden, die Website sei klimaneutral oder ihre Emissionen seien reduziert.

Zur Berechnungslogik

Zu den unterstützten Projekten

Zertifikat

Icon "Websites, die Klimaprojekte unterstützen"
Wir wirken in Umweltförderprogrammen mit.

Protektor beteiligt sich an Programmen und Forschungsprojekten mit Umweltbezug, darunter „Nachhaltige Produktion von Kunststoffprodukten“, FLoW-mIT, CLiCE-DIPP und „Ultraeffizienz Deep Dive“ in der Produktion. Ziel dieser Projekte ist es, Ansätze für ressourceneffizientere Prozesse und mögliche Reduktionen von Treibhausgasemissionen zu entwickeln. Aussagen zu konkreten Einsparungen treffen wir, sofern belastbare Projektergebnisse vorliegen.

Im Bereich der Produktion von Kunststoffprofilen prüfen beziehungsweise bearbeiten wir unter anderem Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Kühlanlage, eine Sanft-Anlaufregelung und zeitgesteuerte Regelung der Mischerei, eine Reduzierung der eingesetzten Blasluft sowie den möglichen Einsatz eines aus Biomasse Rohstoffs.

Im Rahmen von CLiCE-DIPP beteiligt sich Protektor an einem Projekt, das Daten und Lösungsansätze zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen untersucht. Produktbezogene CO2-Daten sollen, soweit Daten verfügbar und methodisch definiert sind, in einem Produktpass gespeichert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Rohmaterialdaten und Herstellung.

Im Projekt FLoW-mIT entwickelte Protektor einen unternehmensbezogenen Trendradar mit und untersuchte organisatorische sowie technische Anpassungsoptionen. Die im Projekt betrachteten Punkte sind Forschungsfragen und keine zugesagten Umweltleistungen.

Die Mitarbeit im Projekt Ultraeffizienz Deep Dive zeigte Potentiale im Bereich des Energieeinsatzes in der Produktion sowie Möglichkeiten zur Effizienz in der Instandhaltung auf.

Investition in die Zukunft – Wir investieren in die Weiterentwicklung unserer Prozesse im Hinblick auf Umwelt, Ressourcen und Soziales.

Bei Protektor können Mitarbeitende die Zukunft mitgestalten. Mit PRIIMA (Protektor Ideen- und Innovationsmanagement) können sie Ideen und Verbesserungsvorschläge einreichen, auch zu Umwelt- und Sozialthemen. Eingereichte Vorschläge werden nach internen Kriterien bewertet.

Mit PIP (Protektor Innovations Programm) haben Mitarbeitende außerdem die Möglichkeit Produktideen einzureichen – egal ob Eigenfertigung oder Handelsware. Das PIP-Gremium entscheidet, ob die Idee die Chance hat eine Innovation zu werden. Die honorierende Vergütung erfolgt jährlich auf Basis des erzielten Deckungsbeitrags für die Dauer von 3 Jahren.

Protektor beschäftigt Auszubildende und Studierende und bietet verschiedene Ausbildungswege an. Kennzahlen zur Beschäftigungsstruktur und zu Übernahmen werden für den jeweils bezeichneten Berichtszeitraum ausgewiesen.

Im sozialen Bereich setzt Protektor Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Bewusstseinsbildung, Arbeitsschutz, Schutz von Menschenrechten, Chancengleichheit, Verhinderung von Diskriminierung und Ausbeutung, Inklusion, Gleichberechtigung und Diversität sowie Aus- und Weiterbildung um.

Zu den ausgewählten Einrichtungen und Leistungen für Mitarbeitende gehören unter anderem Betriebsrat und Jugend- und Auszubildendenvertretung, betrieblicher Arbeitsschutz, die Protektor Akademie, E-Autoleasing, Job Rad, Corporate Benefits sowie Fort- und Weiterbildungen. Weitere Maßnahmen umfassen beispielsweise die Schwerbehindertenvertretung und den Einsatz von Dolmetschern bei Sicherheitsunterweisungen und Betriebsversammlungen.

Schulungen intern und extern – Wir haben eine eigene Akademie.

Schulungen für unsere Kunden, Partner und Mitarbeitenden sind ein Bestandteil unserer internen Weiterentwicklung. In unserer Protektor Akademie geben wir in Workshops, Seminaren und Webinaren Fachwissen zum Planen und Bauen weiter, unter anderem zu effizienteren Arbeitsabläufen und Bauschadensvermeidung. 2025 nahmen über 3.000 Personen an Veranstaltungen der Akademie teil; mehr als die Hälfte ordnete sich den Gruppen Architekten, Planer und Ingenieure zu.

Aktuelle Schulungen der Protektor Akademie

On demand – jederzeit verfügbar

Protektor nimmt am EcoVadis-Rating teil.

Die Scorecard bewertet die von EcoVadis festgelegten Themen innerhalb des dort definierten Unternehmens- und Bewertungsumfangs. Aktueller Score: 61/100, bewertet im August 2025, gültig bis August 2026. Im Vergleich lag der Score im Jahr 2024 bei 50/100. Die Bewertung ist keine produktbezogene Nachhaltigkeitszertifizierung.

Zur aktuellen Score-Card

ecovadis comitted Icon
Teilnahme an der KLIMAWIN des Landes Baden-Württemberg.

Protektor beteiligt sich an der KLIMAWIN des Landes Baden-Württemberg. Die KLIMAWIN ist ein freiwilliges Nachhaltigkeitsmanagement-System für Unternehmen. Mit der Teilnahme bekennt sich Protektor zu den Leitlinien der Initiative und arbeitet daran, ökologische und soziale Aspekte stärker in die Unternehmensführung einzubeziehen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der jeweils definierten Maßnahmen und Berichtspflichten.

Mitgliedsbescheinigung

E-Bikes und E-Autos – Wir fördern emissionsärmere Mobilitätsangebote.

Protektor bietet Mitarbeitenden Leasingmöglichkeiten für E-Bikes (Job Rad Leasing) und Elektroautos an. Damit schaffen wir Anreize für Mobilitätsformen, die im Betrieb lokal emissionsärmer sein können als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die tatsächliche Umweltwirkung hängt unter anderem von Nutzung, Stromquelle, Fahrzeugtyp und Vergleichsmaßstab ab. Aktuell sind rund 70 E-Volvos als Mitarbeiterfahrzeuge im Einsatz.

INTEGRITY NEXT

Alles auf einen Blick

Wir sind auf der Plattform „Integrity Next“ registriert. Hier findest Du wichtige Informationen auf anhieb.

EXKLUSIV FÜR B2B-KUNDEN

Weitere Informationen für unsere B2B-Kunden

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