Eine unabhängige “Box” im Bestand
Dipl.-Ing. Architektin Franziska Gensichen vom Architekturbüro Hyphen über die Vorteile des Stahlleichtbaus
Für ein temporäres Boutique-Projekt in Kopenhagen setzte das international tätige Architekturbüro Hyphen auf die Stahlleichtbauweise in Form eines Raum-in-Raum-Systems von Protektor. Im Gespräch berichtet Franziska Gensichen, Dipl.-Ing. Architektin und Senior Associate bei Hyphen in Berlin, warum diese Bauweise besonders im Bestand überzeugt, welche gestalterischen und funktionalen Möglichkeiten sie eröffnet – und wie die Zusammenarbeit mit Protektor dabei verlief.
Aufgrund bestehender Geheimhaltungsvereinbarungen können keine projektspezifischen Details veröffentlicht werden.
Frau Gensichen, wann haben Sie die Stahlleichtbauweise kennengelernt?
Das war ungefähr vor sechs Jahren. Wir hatten für ein temporäres Ladenbauprojekt in einem Bestandsgebäude die Herausforderung, möglichst wenig Eingriffe in die vorhandene Gebäudesubstanz und -technik vorzunehmen und Kosten einzusparen. Dabei sind wir auf Stahlleichtbau und hier das
Raum-in-Raum-System gestoßen, das für solche Anforderungen sehr interessant ist: Wir konnten die neuen Verkaufsräume in die vorhandene Fläche stellen, ohne die Decken und Wände statisch zu ertüchtigen und zudem die bestehende Gebäudetechnik in der Bestandsdecke voll funktionstüchtig erhalten.
Hatten Sie Zweifel vor Ihrem ersten Stahlleichtbau-Projekt?
Nein. Unsere Aufgabe ist es ja, uns kontinuierlich in neue Projekte, architektonische Anforderungen und Bauweisen reinzudenken. Und wie hier beispielsweise zu verstehen, was die Faustformel für die Vordimensionierung von Weitspannträgern ist oder typische Anschlussdetails.
Welche Vorteile bringt die Stahlleichtbauweise für Architekten?
Zum Beispiel die hohen Spannweiten, die sich mit relativ geringem Materialeinsatz realisieren lassen. Die Funktionalität, insbesondere bei Raum-in-Raum Systemen. Dies kann vor allem im Bestand attraktiv sein, um Eingriffe in die Gebäudestruktur und -technik zu minimieren. Bei manchen Projekten
kann die “unabhängige Box” auch ein ästhetisches Konzept verkörpern.
Bei welchen Bauprojekten ist Stahlleichtbau für Sie ansprechend?
Raum-in-Raum Systeme im Bestand, gerade bei temporären Installationen. In ästhetischer Hinsicht mit Blick auf die mögliche Umsetzung eines Entwurfskonzepts.
Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit dem Protektor Stahlleichtbau-Team erlebt?
Das lief sehr gut. Auf Grundlage meiner ersten Skizze bekam ich in kürzester Zeit die benötigten Details. Dimensionierung und Entwurfsplanung haben wir gemeinsam entwickelt. Ausschreibungstexte, detaillierte Anlagen wurden uns maßgeschneidert zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung des Projekts hat zur Zufriedenheit aller Beteiligten gut geklappt.
Architekturbüro Hyphen
International tätiges Architekturbüro mit 11 Niederlassungen in Europa, Lateinamerika und Australien mit insgesamt mehr als 200 Mitarbeitern. Hyphen wurde bereits zum dritten Mal in die renommierte WA100 der britischen Architekturzeitschrift BD aufgenommen – das jährliche Ranking listet die 100 weltweit größten und führenden Architekturunternehmen.

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